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Bezeichnungen

Quelle: Doccheck.comProststakrebs, Prostatakarzinom, Krebs der Vorsteherdrüse

Bei Prostatakrebs (Prostatakarzionom) handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Prostata (Vorsteherdrüse) beim Mann. Das Karzionom bildet sich meist an der äußeren Region der Vorsteherdrüse. Daher lässt sich das Karzinom bei der Digital- Untersuchung (Fingertasten) erspüren. Das Prostatakarzionom neigt dazu sich über die eigene begrenzende Kapsel auszubreiten und entlang der Nervenfasern in die Lymphbahnen (-knoten) als auch in die Knochen auszubreiten (Knochenmetasistierung). In den Kochen bilden sich dann Tochtergeschwülste (Metastasen). Diese können  Knochenbrüche und Schmerzen verursachen. Als Risikofaktoren hierfür gelten zum einen eine gentetische Veranlagung (Vererbung), fortgeschrittenes Alter und auch die Ernährung.

Bei der Diagnose ist es wichtig die gutartige Vergrößerung der Prostata von dem bösartigen Tumor zu unterscheiden. Die gutartige Vergrößerung verursacht wie auch der bösartige Tumor, ähnliche Beschwerden (z.b. Probleme beim Wasserlassen). Jedoch breitet er sich, im Gegensatz zu Krebs, nich über die Prostata hinaus aus.

Hat der Tumor (Krebs) die Vorsteherdrüse nicht überschritten, ist eine Heilung durch eine Operation oder Bestrahlung möglich. Hier ist es wichtig mit den Fachspezialisten (Ärzten) die richtige Methode zu wählen. Liegen bereits Metastasen vor, so finden verschiedene Therapieverfahren Anwendung. Diese werden einzeln oder auch kombiniert eingesetzt und dienen dazu den Krankheitsprozess aufzuhalten, die Lebenszeit zu verlängern und Beschwerden zu lindern.

Wichtig ist die Früherkennung. Je früher der Prostatakrebs erkannt wird desto höher (bis zu 100%) sind die Heilungschancen.

Häufigkeit

Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung. Pro Jahr erkranken etwa 60.000 Männer an Prostatakrebs. Mit etwa 10% steht das Prostatakarzinom an dritter Stelle bei den zum Tode führenden Krebserkrankungen. Das mittlere Alter für die Erkrankung liegt etwas über 70 Jahre. Eine Erkrankung vor dem 50. Lebensjahr ist eher selten.

Seit Jahrzehnten nimmt die Erkrankung an Prostatakrebs stetig zu. Diese Zunahme ist zum einen durch neue Diagnostikverfahren zur Früherkennung (z.B. PSA- Wert- Bestimmung). Dadurch werden Prostatakarzinome heute oftmals schon im Frühstadium erkannt.

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